Auftragsdatenverarbeitung

Bei der „Datenverarbeitung im Auftrag“ (umgangssprachlich: Outsourcing) beauftragt die verantwortliche Stelle einen Dienstleister (den „Auftragsdatenverarbeiter“) vertraglich mit einer bestimmten Verarbeitung personenbezogener Daten, behält aber selbst die volle Verantwortung.

Im Gegensatz zu einer Übermittlung der Daten an einen Dritten ist hierfür keine Einwilligung der Betroffenen o.ä. notwendig. Jedoch gelten strenge Anforderungen insbesondere bezüglich der vom Auftragnehmer zum Datenschutz getroffenen technisch-organisatorischen Maßnahmen.

Die verantwortliche Stelle muss diese vor Vergabe und fortlaufend während der Dauer des Auftrags überprüfen und dokumentieren; sonst drohen erhebliche Ordnungsgelder oder Strafen.

[Details in Wikipedia]
[§11 BDSG in juris]

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